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Wie neue Technologien die Kunstszene prägen

Wie neue Technologien die Kunstszene prägen

Veränderung der Kunstindustrie

Die Kunstindustrie hat sich in den letzten zehn Jahren rasant verändert, insbesondere durch das Aufkommen der digitalen Kunst. Neue Entwicklungen in den Bereichen Augmented Reality, Virtual Reality und anderen Technologien haben den Künstlern neue Möglichkeiten eröffnet, Kunst zu schaffen, die auf ungeahnte Weise erlebt werden kann.

Das Potenzial neuer Technologien

Nun könnte man davon ausgehen, dass dies eine Bedrohung für die klassische Kunst darstellt; das Gegenteil ist jedoch der Fall: die digitale Kunst löst nicht die physische Kunst ab, sondern eröffnet eine Vielzahl an Szenarien Kunst zu erleben und von ihr zu lernen. Denn die neuen Technologien können ein neuer Weg sein, klassische Kunst und die digitale Welt zu verbinden. So gibt es Künstlern die Chance, neue Möglichkeiten und neue Märkte zu erkunden und gleichzeitig eine größere Zielgruppe zu erreichen.

Die Kombination von digitaler Kunst mit klassischer Kunst bietet neue Präsentationsmöglichkeiten und neue Werkzeuge, auf die es in diesem Artikel im Folgenden einzugehen gilt.  

Virtual Reality:

Die Kombination von klassischer Malerei mit Virtual Reality (VR) ist in den letzten Jahren immer populärer geworden. Künstler wie Hans Belting nutzen die VR-Technologie bereits seit Jahren, um ein immersives Erlebnis für Besucher zu schaffen. Er hat mehrere Werke auf der Grundlage holländischer Gemälde aus dem 17. Jahrhundert geschaffen, die es dem Betrachter ermöglichen, die Gemälde aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten oder sogar mit ihnen zu interagieren, indem sie auf dem Bildschirm berührt werden können.

Es gibt viele weitere Beispiele dafür, wie Künstler die VR-Technologie nutzen, um ein interaktives Erlebnis für die Besucher zu schaffen: Ein Beispiel ist “Cybernetic Serendipity”, das von der Künstlerin Rachel Rossin als Teil ihrer Abschlussarbeit am CalArts im Jahr 2002 geschaffen wurde. Das Projekt erforscht, wie wir die VR-Technologie als “Schnittstelle” zwischen Menschen und Maschinen nutzen können.

Augmented Reality: 

Auch Augmented Reality Anwendungen erfreuen sich zunehmend höherer Beliebtheit. Einen großen Einflussfaktor üben Medien wie Instagram und TikTok durch Filterfunktionen aus. So kann auch ein Künstler über Social Media seine Kunst auf diese Art und Weise präsentieren und seinen Einfluss auf die Kunstbranche erweitern. Apps wie Artivive machen dies ohne großen Aufwand möglich. Künstler sind in der Lage, Dinge zu schaffen, die zuvor unmöglich waren, wie z. B. 3D-Gemälde oder Skulpturen, die aussehen, als würden sie sich bewegen oder auf ihre Umgebung reagieren. Künstler können diese Technik auch nutzen, um ihre Werke zugänglicher zu machen, indem sie beispielsweise ein animiertes Gemälde erstellen, das online betrachtet werden kann. Sie können auch verschiedene Medien in einem Kunstwerk vereinen, z. B. Ölmalerei mit Musik oder Videoclips – die Ideen sind unbegrenzt.

Virtuelle Kunstausstellungen

Eine Kombination aus beiden Technologien ist durch sogenannte virtuelle Touren oder in diesem Fall als virtuelle Kunstausstellung möglich. Wir machen uns dieser Technologien auch zu Nutzen. Zu unserer virtuellen Kunstausstellung geht es hier.

Menschen, die noch keine oder Berührungspunkte zu diesen Technologien hatten, mögen jetzt glauben, dass all diese Möglichkeiten sich als Nutzer nur ermöglichen, wenn entsprechendes, meist teures, Equipment vorhanden ist. Dem ist aber nicht so: Diese Technologien lassen sich schon auf den heutigen normalen Smartphones erleben, auch ohne ein VR-Headphone mit zum Beispiel einem Cardboardholder, den es günstig bei Amazon zu kaufen gibt. So sind diese Anwendungen auch für Kinder schon mit einfachen Mitteln zugänglich und eine große Bereicherung. In diesem Blogartikel erfährst du wieso wir glauben, dass Kinder davon profitieren können. 

NFT – die neue Kunstwährung

Die Kunstwelt war schon immer im Wandel, aber das digitale Zeitalter hat eine Reihe eigener Herausforderungen und Chancen mit sich gebracht.

Eine neue Technologie namens Non-Fungible Tokens (NFTs) schafft einzigartige Perspektiven für Kunst, die die Art und Weise, wie wir sie verkaufen, verändern. NFTs sind im Grunde eine Art Kryptowährung, die die sichere Übertragung von virtuellen Gegenständen von einem Besitzer zum anderen ermöglicht, so dass sie nicht dupliziert oder gefälscht werden können.

Das erste Mal, dass die meisten Menschen von NFTs hörten, war, als CryptoKitties Ende 2017 sehr populär wurde. Das Spiel ist im Grunde wie Pokemon, nur dass man keine digitalen Kreaturen in einer virtuellen Umgebung fängt und gegen die Teams anderer Spieler kämpft, sondern sie auf einer Ethereum-Blockchain mit NFTs kauft und verkauft. Tatsächlich gibt es inzwischen über 100 Spiele, die Krypto-Sammelobjekte als Hauptwährung verwenden. So ist diese Art von Transaktion auch für Kunstwerke möglich. Wie genau dies funktioniert werden wir in einem weiteren Artikel beleuchten (Verlinkung folgt). 

Die Veränderungen auf dem Kunstmarkt und generell für unser weiteres Leben bleiben spannend. 

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  • Alex (New York) purchase

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